Naturwissenschaftlich

Elfenmetall im Lichte der Naturwissenschaften

Elfenmetall entsteht durch die Verschmelzung von reinen Titan-Atomen (chemisch Ti) mit dem Kohlenstoffanteil (chemisch C) der Essenz. Bei der Rekristallisation dieser beiden Elemente entsteht Titankarbid (chemisch TiC), ein extrem hartes, widerstandsfähiges und silberfunkelndes Metall. Die Erschaffung von Elfenmetall ist unsere Erfindung, die wir in der Schweiz, der EU und weiteren Ländern der Welt erfolgreich patentiert haben.

 

Die Härtung und Veredelung von reinem Titan zu Elfenmetall

Reines Titan ist bis zu Temperaturen von mehreren Hundert Grad Celsius sehr widerstandsfähig gegen mechanische und chemische Attacken. Wird es aber sehr hoch erhitzt, beginnt es liebend gern mit umgebenen Stoffen zu reagieren. So reagiert reines Titan bei über 1000 Grad Celsius mit Kohlenstoff-Atomen sehr gerne zu Titankarbid:  Ti + C = TiC, dem gewünschten Elfenmetall! Doch sowohl Titan als auch Kohlenstoff reagieren bereits bei einer Temperatur von unter 1000 Grad Celsius mit dem Sauerstoffanteil der Luft::  Ti + O2 = TiO2   sowie C + O2 = CO2. Dies darf bei der Erschaffung von Elfenmetall unter keinen Umständen geschehen, denn TiO2 ist ein weißes Pulver und CO2 ist ein flüchtiges Gas. Die Verwandlung von Titan mit dem Kohlenstoffanteil der Essenz geschieht demzufolge in der Vakuumkammer eines Hochtemperatur-Ofens: damit ist  garantiert, dass keine Luft und kein Sauerstoff die Veredelung des Titans zu Elfenmetall stören kann.

Die Verbindung von Metall mit Kohlenstoff ist in der Metallurgie unter dem Stichwort "Einsatzhärtung" schon seit Jahrtausenden bekannt: ein geeignetes Metall wird bei hohen Temperaturen und kontrollierten atmosphärischen Bedingungen  mit Kohlenstoff-Atomen angereichert und gewinnt dadurch eine deutlich höhere Härte. Im Altertum und Mittelalter wurde dieses Verfahren von den Waffenschmieden der verschiedenen Kulturen verfeinert und zum Schmieden von harten und scharfen Schwertklingen aus Eisen (chemisch Fe) perfektioniert. In der Neuzeit ist das Prinzip des Härtens von Eisen mit Kohlenstoff ein wesentlicher Aspekt der Stahlerzeugung: jede Stahlsorte besitzt den für seinen Einsatzzweck optimierten Kohlenstoffanteil.

Den meisten Goldschmieden ist dieser Bereich der Metallurgie nicht vertraut. Darum stehen sie unserem Elfenmetall zu Beginn oft etwas skeptisch gegenüber, doch sobald sie sich in der Fachliteratur kundig gemacht haben, sind sie dann um so begeisterter von den Möglichkeiten, die dieses ganz besondere Metall bietet!

Bei meinem Geologie-Doktorat an der eidgenössischen technischen Hochschule, der ETH Zürich, habe ich viel über die Chemie und Physik der Erze, Gesteine und Minerale gelernt. Dieser Doktortitel und die damit verbundene naturwissenschaftliche Ausbildung kamen uns bei der Erfindung von Elfenmetall sehr entgegen!